Sommer, Sonne, Strand und Meer

Meer mit Segelboot 

Wenn ich an Urlaub denke sind genau dies auch bei mir die Stichworte, die mir sofort durch den Kopf gehen. Seit wir Kinder haben, fahren wir an die Ostsee. Als erstes muss ich immer an den Strand zum Meer. Für mich beginnt der Urlaub, wenn ich am Strand meine Schuhe ausziehe, durch den Sand laufe und mit dem Füßen im Wasser stehe. Ich atme die salzige Luft, höre das Meer rauschen und ein kleines Glücksgefühl durchströmt meinen Körper.

 

Im Urlaub gibt es für mich kaum etwas schöneres als am Strand spazieren zu gehen. Das Wetter ist dabei fast egal. Hauptsache es ist warm genug, dass ich barfuß gehen kann. Ich will den Sand und das Wasser spüren. Der Horizont begrenzt den Blick nicht, er kann frei auf dem Wasser schweifen, so wie auch die Gedanke frei kommen und gehen, ohne Begrenzung, Regeln und Zwang. Das rhythmische Geräusch des Wellen tut gut, es beruhigt und gibt mir Vertrauen. Ich versinke da manchmal total in meinen Gedanken. Stundenlang kann ich am Stand entlanggehen. Unsere Bischöfin Margot Käßmann erzählte, sie bete oft beim Joggen. Dazu reicht, fürchte ich, meine Puste nicht, aber bei einem Strandspaziergang mache ich das auch oft.

 

Ursprünglich geschrieben 3.06.2008
Veröffentlicht im Paulusbrief

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.