Wir können zaubern…

…zugegebener Maßen haben wir das im letzten Spiel nicht am Ball gezeigt, aber immerhin haben wir ein imaginäres Tor gegen Germania geschossen. Das ist doch auch schon was! Und wie kam es dazu? Ok, es war nicht unser Spiel. Tatsächlich haben wir 5 Tore gefangen und leider nur eines geschossen. Aber der Schiri hatte Schwierigkeiten mit dem Zählen, denn im Spielbericht hatten wir nur 4:2 verloren.

Aber fange ich mal von vorne an. Gut gelaunt, über WhatsApp hatten wir uns schon eingestimmt, kamen wir pünktlich in Schnelsen an. Wir waren sehr zuversichtlich, wenn wir schon gegen den ersten ein 2.2 herausholten, warum nicht gegen den aktuellen 5. gewinnen. Noch dazu, wo wir einen Spitzenneuzugang mitbrachten: Sharleen´, die im Training vielversprechend einige Tore geschossen hatte und von Julian in windeseile mit einen Spielerpass ausgestattet wurde. In der Umkleidekabine fragte sie dann ganz vorsichtig, ob sie mit der Trainingsjacke von Meckelfeld auflaufen dürfte. Wenn wir noch nicht mal einen Trainingsanzug für sie hatten, was sollten wir sagen? Ach übrigens Trainer: Hast Du schon für Sharleen und mich einen bestellt?

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So machten wir uns erst einmal warm. Unsere Torhüterin machte dies mit einem Becher Kaffee von innen und guckte uns zu.
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Kurz nach dem Anpfiff klingelte es schnell das erste Mal. „Ok, nicht schlimm, war beim Spiel gegen den HSV auch so.“, dachte ich noch. Wir blieben ruhig und spielten weiter. Leider blieb es nicht dabei. Aber wir hatten auch unsere Chancen, insbesondere immer wieder Sharleen. Doch ein Tor sollte dieses Spiel bei ihr nicht sein. Dafür traf Frauke. Super! Geht doch! Dafür wurde sie dann auch mehrmals kräftig von den Füssen geholt und musste nach der Pause auch raus und saß erst mal am Rand. So wie Mici, die einfach umgenietet wurde. Die besondere Härte von Germania war für uns nicht nachvollziehbar. Das hätten sie gar nicht nötig gehabt. Leider hat der Schiri mal wieder nicht deutliche Zeichen gesetzt, was dazu führte, dass unsere Schlachtenbummler – ja, das haben wir tatsächlich 🙂 – den Schiri verbal etwas angingen. Der unterbrach das Spiel und diskutierte mit ihnen am Spielfeldrand.

Auch mein Spiel war es dieses Mal nicht. Aber am meisten gefrustet hat mich, dass eine Spielerin von Germania mit Ball schneller war als ich ohne. Ich könnte sage, sie war auch maximal halb so alt wir ich. Aber ich will auch nicht von einer 20 jährigen überlaufen werden. He, das tut weh!

Wenigstens hat das Spiel unser guten Laune kaum geschadet. Auf dem Rückweg informierten wir Vivi per Whatsapp über das Ergebnis, unser imaginäres Tor und diskutierten, ob wir dem Schiri eine Brille oder besser einen Taschenrechner empfehlen sollten.

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